Umgebung & Erholung

Idyllischer Ort in den Bergen

Radein ist ein kleines authentisches Alpendorf im äußersten Süden Südtirols. Es gehört zur Gemeinde Aldein, die sich entlang der südlichen Ausläufer des Regglberg-Plateaus im Südosten Südtirols erstreckt – einem weitläufigen Höhenrücken, der von den Kuppen, Hängen, Mulden und Tälern der Fleimstaler Alpen in den westlichen Dolomiten geprägt ist.

Vom übrigen Gemeindegebiet durch die tiefe und schmale Bletterbachschlucht – Teil des GEOPARC Bletterbach – getrennt, liegt der Siedlungsbereich von Radein auf höherer Lage und umfasst die Fraktionen Neuradein, Unterradein sowie Oberradein, die sich über rund 300 Höhenmeter südöstlich des Dorfzentrums von Aldein verteilen.

Auf etwa 1.500 Metern Meereshöhe gelegen, wird Oberradein in einem Reisebericht von 1910, Joy of Tyrol, poetisch als „nahe den Sternen“ beschrieben.

Abb. 1: Direkt vom Hotelgelände aus können Gäste zu wunderschönen Wanderungen aufbrechen, die individuell an ihr Fitnessniveau und ihre persönlichen Vorlieben angepasst sind.
Abb. 2: Hier bleibt die umliegende Natur mit ihrer Flora und Fauna weitgehend unberührt und bietet den Besuchern eine atemberaubende Landschaft sowie unvergessliche Eindrücke.
Abb. 3: Während der Wanderungen werden die Gäste mit endlosen Panoramablicken über das Tal belohnt, die sich bis hin zur Stadt Bozen erstrecken.
Abb. 4: Stille, Ruhe und Natur in ihrer reinsten Form erwarten die Gäste während ihrer Ausflüge.
Abb. 5: Radein zählt bis heute zu den wenigen Orten in Südtirol, die ihren authentischen und ursprünglichen Charakter bewahrt haben.

Im Laufe der Jahreszeiten

Mit dem Auto sind es von der Autobahnausfahrt Neumarkt/Auer nur rund 30 Minuten bis nach Oberradein, wo sich eine nahezu unberührte Naturlandschaft dem Gast eröffnet: sanfte Hügel mit saftigen, sonnenverwöhnten Wiesen und Weiden, durchzogen von Lärchen-, Fichten- und Zirbenwäldern – dabei niemals karg, wie so viele andere Hochlagen. Dazu der weite, klare Blick auf das umliegende Bergpanorama, das tiefe Blau des Himmels und die intensive Farbigkeit der Landschaft – alles trägt hier diesen unverkennbar südlichen Charakter. Es überrascht kaum, dass Radein bereits seit dem späten 19. Jahrhundert als geschätzter Sommerfrischeort gilt.

Und trotz dieser langen und bis heute gelebten Tradition, Gäste aus nah und fern willkommen zu heißen, hat sich das Bergdorf seinen ursprünglichen, idyllischen Charakter bewahrt. Rund 300 Seelen – im Sommer kaum mehr –, eine kleine Kirche auf einer Anhöhe, ein Schulhaus mit Vereinsraum, verstreute Höfe und einige Weiler; zwei Hotels und eine Handvoll Gästezimmer, eine Pension in Oberradein und eine in Unterradein, etwas höher am Hang gelegen; zwei Berghütten für müde Wanderer. Kein eigentlicher Ortskern, keine Geschäfte, keine Restaurants, Bars oder Cafés – eine Welt fernab von sportlichem Trubel und Après-Ski-Geselligkeit.

Radein steht für alpine Stille statt touristischer Betriebsamkeit, für ein ursprüngliches Wanderparadies statt optimierter Freizeitprogramme, für gelebte bäuerliche Kultur statt inszenierter Vermarktung – ein Ort, an dem suchende Reisende finden, wonach sie sich sehnen, und nicht ein Rückzugsort des All-inclusive-Tourismus.

Radein ist kein touristischer Ort im klassischen Sinne: ein wenig verschlafen, beinahe vergessen, unentdeckt, fast losgelöst vom unnachgiebigen Lauf der Zeit – jener seltene Geheimtipp für all jene, die nicht dorthin wollen, wo alle hingehen, aber auch nicht dorthin, wo niemand ist.